Goff in der Wüste
Goff in the Desert | Photography and beyond – Part 7 | Architecture as Autobiography

Zweiundsechzig Bauwerke des amerikanischen Architekten Bruce Goff (1904–1982)
Photographie und jenseits – Teil 7 | Architektur als Autobiografie

Kamera, Regie, Schnitt Heinz Emigholz Mitarbeit, Ton Ueli Etter, May Rigler
Sound Design, Mischung Martin Langenbach, Bernd Popella
Produzenten Irene von Alberti, Frieder Schlaich Produktion Filmgalerie 451 und WDR
Mit Unterstützung von MFG Filmförderung Baden - Württemberg und SWR


Der Film zeigt zweiundsechzig Bauten des amerikanischen Architekten Bruce Goff (1904-1982) – vom Tankstellenhäuschen bis zum repräsentativen Museumsbau – und ist damit die erste umfassende filmische Dokumentation fast aller seiner noch existierenden Gebäude. Bruce Goff ist der große Unbekannte einer originär amerikanischen Architektur. Seine baulichen Erfindungen und Entwürfe liegen quer zu den Idealen der dagegen exklusiv bekannt gewordenen International Style–Bewegung. Die Kontroversen, die das Werk von Bruce Goff zu seinen Lebzeiten auslöste, sind Legende. Fast jedes seiner Gebäude war ein Schock in der Landschaft, der neue, bis dahin ungeahnte Möglichkeiten von Architektur freisetzte. Heinz Emigholz’ Filmfotografie ist eine kongeniale Annäherung an die von Bruce Goff gestalteten Räume. Die Filmaufnahmen fanden an 40 Drehtagen im April und Mai 2002 auf einer 9200-Meilen-Reise durch die USA statt. Goff in der Wüste wurde am 14. Februar 2003 auf der Berlinale uraufgeführt.

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